Erfahrungsbericht B. Sc. Wirtschaftsinformatik

von Maike Schmidt

Mit dem Unternehmen Kesseböhmer bin ich sehr früh in Kontakt gekommen. Schon an meiner Realschule hat Kesseböhmer an Bewerberprogrammen für Schüler mitgewirkt. Da ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wusste, in welche Richtung meine Berufswahl gehen würde, bin ich froh, dass ich ein paar Jahre später am Gymnasium an einem weiteren Bewerbertraining teilgenommen habe. Denn dort hat Herr Pehmöller, Personalleiter von Kesseböhmer, mit uns Teilnehmern ein echtes Assessment Center durchgeführt. Dabei konnte ich schon ein Gespür für das Unternehmen Kesseböhmer und seine Mitarbeiter bekommen.

Da ich mich im Abitur auf die Fächer Informatik, Mathe und Chemie konzentrierte und ich während der Sommerferien ein Praktikum im Bereich Informatik absolviert hatte, war mir meine Berufsrichtung schon relativ früh klar. „Nur“ eine Ausbildung zu machen, war mir aber zu wenig und „nur“ ein Vollzeitstudium zu absolvieren, erschien mir zu theoretisch. Also entschied ich mich für das Duale Studium Wirtschaftsinformatik. Auf einer Jobmesse kam ich ein weiteres Mal mit Kesseböhmer in Kontakt, indem ich ein wertvolles Gespräch am unternehmenseigenen Stand führte und mich daraufhin bewarb. Kurze Zeit später wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch vor Ort eingeladen und konnte ein erstes Mal das riesige Produktionsgelände bestaunen. Wenige Tage danach erhielt ich eine telefonische Zusage und freute mich riesig. Jetzt konnte mein Duales Studium endlich losgehen!

In meinem Arbeitsalltag bei Kesseböhmer kann ich nachvollziehen, wofür das, was ich tue, gut ist. Das gefällt mir ganz besonders hier.

Maike SchmidtB. Sc. Wirtschaftsinformatik

Die Vielzahl an Aufgabenstellungen in komplexen Software Umgebungen geben mir die Möglichkeit, meine Kreativität einzusetzen und Lösungen mittels moderner Technologien zu entwickeln. Wenn beispielsweise eine Erweiterung unseres ERP-Systems, oder eine Schnittstelle zu einem anderen System entwickelt werden soll, kann ich diese Anforderung umsetzen. Zu wissen, dass ich etwas zur Verbesserung des Arbeitsalltags beitragen konnte, gibt mir am Ende des Tages ein gutes Gefühl. Bei Kesseböhmer werde ich dabei durch interne Weiterbildungen unterstützt. Neben den unterschiedlichen Entwicklungsangeboten schätze ich unser gutes Arbeitsklima sehr. Beim Lernen im Betrieb schaue ich anderen Kollegen oft über die Schulter oder lasse mir am Computer etwas zeigen. Da ist es auf jeden Fall wichtig, dass man sich gut versteht.

Das Studium absolviere ich im Blockunterricht, deshalb bin ich immer abwechselnd für ca. 3 Monate im Betrieb und für die gleiche Dauer in der Hochschule. Die Kenntnisse für den gleichzeitig erworbenen Ausbildungsabschluss werden uns durch das Studium und nicht in einer Berufsschule vermittelt. Durch die theoretischen Grundlagen, die mir das Studium bietet, fällt es mir wesentlich leichter, die Strukturen unseres Unternehmens zu verstehen. Auch wenn die Klausuren teilweise sehr anspruchsvoll sind, ist das duale Studium eine gute Entscheidung gewesen. Denn wenn ich das Erlernte nach einem Hochschulblock im Unternehmen umsetzen kann, motiviert mich das umso mehr. Intensives Lernen bekommt dadurch einen Sinn und macht sogar richtig Spaß.