Erfahrungsbericht Elektroniker für Betriebstechnik

von Maximilian Meier

Bei der Wahl eines passenden Fachabiturs stand eins fest: es sollte etwas mit Technik zu tun haben. Als ich mich im Internet auf die Suche nach technischen Abiturmöglichkeiten machte, bin ich erstmals auf den Bereich Elektrotechnik gestoßen. Dass ich mich dann dafür entschied, war irgendwie eine spontane Eingebung. Zum Glück hat mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht, denn während des Abiturs wurde schnell klar, dass ich einen Bereich gefunden hatte, der mir richtig viel Spaß macht. Um nach dem Abschluss insbesondere den praktischen Teil der Elektrotechnik kennenzulernen, wollte ich im Anschluss an die Schule eine Ausbildung als Elektroniker absolvieren. Also hieß es, ran an den Schreibtisch und Bewerbungen schreiben.

Bei Kesseböhmer wurde ich erst zum Einstellungstest und anschließend zum Vorstellungsgespräch eingeladen. In diesem Gespräch begegneten mir die Mitarbeiter so freundlich und locker, dass ich gleich ein richtig gutes Gefühl bei der Sache hatte. Aus diesem Grund habe ich mich für eine Ausbildung bei Kesseböhmer entschieden. Und auch hier sollte mein Bauchgefühl Recht behalten: Wie schon die Mitarbeiter im Vorstellungsgespräch, so sind auch die Kollegen in der Elektrowerkstatt richtig nett. Außerdem kann ich bei Fragen jeden Kollegen in meiner Abteilung ansprechen. Wenn mir etwas erklärt wird, kann ich direkt praktisch arbeiten und mich selbst ausprobieren. Auch in der Ausbildung wird die Fehlerkultur bei Kesseböhmer groß geschrieben. Da dürfen auch mal Fehler passieren, die ich dann gemeinsam mit den Gesellen korrigiere. Das finde ich sehr wichtig, denn Fehler zu machen gehört zum Lernen dazu.

Neben dem tollen Arbeitsklima gefällt mir an meiner Ausbildung ganz besonders, dass ich so viele verschiedene Abteilungen besuchen kann, in denen ich immer wieder neue, wertvolle Erfahrungen sammele. So war ich zum Beispiel zu Beginn meiner Ausbildung für 3 Monate in der Lehrwerkstatt und habe dort eine Grundausbildung der Metallbearbeitung erhalten. Außerdem durfte ich in unserem Sondermaschinenbau schon Schaltschränke verdrahten und einem Gesellen beim Ziehen der Kabel helfen, als eine komplett neue Anlage im Betrieb aufgestellt wurde. Im Musterbau hat man mir sogar ein eigenes Projekt übertragen, bei dem ich alles selbst erarbeiten durfte. Am Ende habe ich die Ergebnisse den Vorgesetzten und Ausbildern vorgestellt. Das hat mir ganz besonders viel Spaß gemacht.

Kurz gesagt: Bei Kesseböhmer lernt man was – ganz praktisch, durch die Unterstützung von Kollegen aber auch durch selbstständiges Arbeiten. Beste Voraussetzungen für meine Zukunft!

Maximilian MeierElektroniker für Betriebstechnik