Erfahrungsbericht Studium Elektrotechnik

von Hannes Alber

Hast du dich schon einmal gefragt, wie viele Kabel in einem Auto verlegt sind? Oder wie zahlreiche Roboter in einer vollautomatischen Produktion reibungslos miteinander kommunizieren? Egal, wo man sich umschaut, schnell wird klar: ohne Strom und Technik funktioniert in unserem Alltag so gut wie nichts mehr. Hinter jeder Gebäudefassade, Anlagenwand und Maschinenabdeckung steckt ein durchdachter Schaltplan und eine programmierbare Steuerung, die alles am Laufen halten. Um diese Pläne und Programme zu verstehen, zu entwickeln und später auch selbst umsetzen zu können, habe ich mich für ein Duales Studium der Elektrotechnik entschieden.

Meine Begeisterung für Elektronik hat mein Vater geweckt. Als ich mit ihm als Kind an einem Computer herumtüfteln durfte, war ich sofort fasziniert. Bis heute ist diese Faszination geblieben.

Hannes AlberStudium Elektrotechnik

Warum ich nach dem Abi kein Vollzeitstudium angefangen habe, ist schnell erklärt: Zum einen wollte ich im Studium einen umfassenden Praxisbezug, zum anderen ein ordentliches Einkommen. Beides wird mir bei Kesseböhmer geboten. Neben der Elektrowerkstatt werde ich in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt. So habe ich bereits in der Elektrokonstruktion Schaltpläne gezeichnet und für unseren „Abend der Ausbildung“ eine SPS-Programmierung an einem Schaltgestell vorgenommen. So ein eigenes Projekt in Teamwork mit einem weiteren Azubi selbstständig umsetzen zu dürfen, ist schon ziemlich cool.

Ganz besonders gefällt mir bei Kesseböhmer das tolle Arbeitsumfeld in unserer Elektroabteilung. Hier kann ich alle Fragen stellen und sie offen mit den Kollegen und Ausbildern besprechen. Auch in der Hochschule herrscht ein toller Zusammenhalt mit den anderen Studenten und die Betreuung durch die Dozenten ist hervorragend. So macht das Lernen gemeinsam noch mehr Spaß. Die Anforderungen des Dualen Studiums sind zwar hoch, aber Dank der Lernzeiten, die mir das Unternehmen zur Verfügung stellt, ist auch der theoretische Teil in der Uni zu schaffen.

Durch die Größe unseres Unternehmens kann ich ein Projekt oft von Anfang bis Ende miterleben: von der Planung bis zur Umsetzung mit allen Schritten dazwischen. Dadurch bleibt das, was ich erlebe, fest im Kopf hängen und ich lerne was für meine berufliche Zukunft – und darauf kommt es mir in meinem Dualen Studium am meisten an.