Esther Driehaus, angehende Mediengestalterin bei Kesseböhmer in Bad Essen/Dahlinghausen, hat den Fotowettbewerb „Mensch und Industrie“ gewonnen.

Zum vierten Mal hatten der industrielle Arbeitgeberverband (IAV) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück / Emsland / Grafschaft Bentheim Auszubildende in den Industrieunternehmen der Region aufgerufen, für sie bedeutende Details aus der Industriewelt im Foto festzuhalten. Esther Driehaus setzte einen Auszubildenden zum Oberflächenbeschichter/Galvaniseur gekonnt in Szene.

Siegerin bei Fotowettbewerb kommt von Kesseböhmer

Fast visionär wirkt der Blick von Jan Steinmann, der bei Kesseböhmer in einer der modernsten Galvanikanlage Europas den Beruf des Oberflächenbeschichters erlernt. An diesem Ort hat ihn Esther Driehaus, selbst Auszubildende in dem Unternehmen, mit ihrer Fotokamera, einer Nikon D750, „erwischt“. Der junge Mann war gerade dabei, Proben aus den Galvanikbädern zur Analyse im Labor zu entnehmen. Sie geben Aufschluss darüber, welche Chemikalien in welchen Mengen den metallabscheidenden Bädern hinzugegeben werden müssen.

Dank der besonderen Kameraeinstellung, einer weit geöffneten Blende für unscharfe Hintergründe, gelang es der Siegerin des Fotowettbewerbs, die Person vor dem Hintergrund herauszustellen und so besonders in den Fokus zu rücken. Ziel war es, nicht nur das Berufsbild zu zeigen, sondern auch den Menschen zu portraitieren. Das Bild entstand im Rahmen einer Serie von Erfahrungsberichten, mit denen die Auszubildenden bei Kesseböhmer auf der Webseite des Unternehmens für ihren Beruf und den Ausbildungsbetrieb werben.

Siegerin bei Fotowettbewerb kommt von KesseböhmerEsther Driehaus nahm am 14. August 2018 den ersten Preis des mit insgesamt 1.000 Euro dotierten Wettbewerbs entgegen. Fast 100 Auszubildende hatten sich daran beteiligt und mit Smartphone oder Fotoapparat auf die Suche nach aussagekräftigen Motiven zum Thema „Mensch und Industrie“ begeben. Vertreter aus der Industrie, dem IAV und aus der Kunstszene ermittelten die Gewinner. Den zweiten Preis erhielten Saskia Fröhle und Maria Dubs, Hänsch Warnsysteme, Herzlake, den dritten Preis Samuel Janzen, Class E-Systems, Dissen. Die Beiträge der Auszubildenden sollen auf der Seite www.industrie-ist-zukunft.de veröffentlicht werden. Laut den Initiatoren des Wettbewerbs machen sie allgegenwärtige, aber selten wahrgenommene Industrie sichtbar.